Psychiatrie und PsychotherapiePsychiatrie und PsychotherapiePsychiatrie und PsychotherapiePsychiatrie und PsychotherapiePsychiatrie und PsychotherapiePsychiatrie und PsychotherapiePsychiatrie und Psychotherapie
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Dr. med. Hans-Jürgen Fecht
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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"Nur wer frei ist - und immer auch anders agieren könnte - kann verantwortlich handeln".
(v. Foerster).
Das Grundprinzip von Psychotherapie besteht in der Behandlung seelischer Probleme durch Gespräche oder Übungen. Die Gespräche können als Einzel-, Gruppen- oder Paartherapie stattfinden und dauern in der Regel 50 Minuten.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der den unbewussten seelischen Vorgängen einen zentralen Stellenwert für die Erklärung menschlichen Verhaltens und Erlebens beimisst. Die zentrale Vorstellung der Tiefenpsychologie ist, dass "unter der Oberfläche" des Bewusstseins in den Tiefenschichten der Psyche weitere, unbewusste Prozesse ablaufen und eine erhebliche Wirkung auf das bewusste Seelenleben entfalten. Sie ist ein von der Psychoanalyse abgeleitetes Verfahren und unter den psychoanalytischen Therapien die am häufigsten praktizierte und am besten untersuchte Therapieform.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie zeichnet sich durch eine Begrenzung des Behandlungszieles aus und stellt den aktualisierten Konflikt und die therapeutische Beziehung ins Zentrum der Behandlung.
Bei einzelnen Störungsbildern (Panikstörungen, Zwangsstörungen) haben sich auch verhaltenstherapeutische Strategien als hilfreich erwiesen. Charakteristisch für die Verhaltenstherapie ist die Konzentration auf gegenwärtige statt auf vergangene Handlungsdeterminanten, wobei das Verhalten im wesentlichen als Ergebnis von Lernprozessen verstanden wird und daher auch durch Aufklärung und die Anwendung von Lern- und Verhaltensprinzipien verändert werden kann.
Bei allem Verständnis um das Gewordensein von Problemen oder Konflikten fließen bei mir aber auch lösungs- und ressourcenorientierte systemische und hypno- systemische Ansätze in die therapeutische Arbeit mit ein.


Vor dem Hintergrund einer langjährigen meditativen
Praxis
stellt das Konzept der Achtsamkeit einen wichtigen Aspekt bei meiner therapeutischen Arbeit dar. Achtsamkeit ist die Fähigkeit, bewusst zu sein, was im Hier und Jetzt geschieht, was im gegenwärtigen Moment ist. Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei ist von Motiven oder Wünschen, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung. Das Erlernen einer derartigen Haltung hat erwiesenermaßen sehr positive Effekte auf eine Vielzahl von Störungsbildern wie depressive Störungen/burn out, chronische Schmerzzustände, Ängste oder Panikattacken, Stress-Symptome, Hauterkrankungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen/Migräne, Magenprobleme und bei traumatisierten Patienten. Die Kultivierung von Achtsamkeit fördert die Selbstregulationsfähigkeit und das Selbstvertrauen bzw. das Selbstwirksamkeitserleben.




Mein Menschenbild ist geprägt von einer humanistischen Grundausrichtung, die Werten wie Würde, Toleranz, Freiheit und Selbstbestimmbarkeit verpflichtet ist. Der Mensch ist mehrfach determiniert, er ist ein leibgebundenes, ein gemeinschaftsgebundenes sowie ein sinnfähiges und sinnsuchendes Wesen (V. Frankl) und er ist veränderbar. Dabei spielen von der Psychoanalyse geprägte Grundhaltungen eine wesentliche Rolle, die den Menschen als konflikthaft entwirft und den in der Kindheit entwickelten Beziehungsmustern eine besondere Bedeutung beimisst. Dabei fühle ich mich dem Jungschen Individuationsbegriff besonders verbunden, der darin die Ganzwerdung des Menschen zu etwas Einzigartigem verstand, indem er seine eigenen Fähigkeiten, Anlagen und Möglichkeiten entfaltet und sich dabei auch seiner Abgründe und Widersprüche bewusst wird und akzeptieren lernt. Besondere Bedeutung haben für mich aber auch Ansätze aus der Systemtheorie und dem Konstruktivismus. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Wirklichkeit, jeder baut sein eigenes unverwechselbares Bild der Welt auf. (F. Simon). Die Konstruktion von Wirklichkeit, d. h. das Schaffen von Orientierungen, Einstellungen, Vorstellungen über die Welt, geschieht in autonomen und gleichzeitig miteinander vernetzten lebenden Systemen und im wesentlichen über Kommunikation (Sprache). Beobachtungen sind die Ursache, - das Entstehen einer Welt (verstanden als eine Summe von Vorstellungen) die Folge. (v. Förster)
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